Aufgesammelt!

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Suppen und Eintöpfe

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Deftig-Leckeres nicht nur für kalte Tage!

deftiger-pichelsteiner-eintopfEintopf

Suppen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – gerade in der kalten Jahreszeit schmeckt ein Teller heiße Suppe besonders gut und wärmt richtig schön von innen auf. Eine leichte Brühe mit Gemüseeinlage oder die Festtagsuppe mit Sahnehäubchen – für die meisten sind sie das absolute Lieblingsessen. Ob feurig oder pikant, als feine Bouillon oder deftiger Eintopf: Bei der Vielfalt an Varianten kommt jeder auf seine Kosten. Viele jedoch scheuen den zeitlichen Aufwand. Dabei gibt es zahlreiche leckere Rezepte, die in weniger als 30 Minuten zubereitet sind. Bei der heutigen Suppenvielfalt lässt sich für jeden Geschmack ein feines Süppchen zaubern und als Partysuppen sind sie der Renner auf dem Buffet. Eine weiteres Plus: Auch für kalorienbewusste Esser findet sich ein leichtes Süppchen.

Köstliche Schlankkost

Mit der richtigen Suppe kann man sich regelrecht schlank löffeln. Suppenkaspers Motto „Meine Suppe ess‘ ich nicht“ sollte man sich nicht zu eigen machen, denn wer öfter mal ein Süppchen löffelt, bleibt fit und schlank. Vorausgesetzt in der Suppe schwimmen kalorienarmen Zutaten, wie Gemüse, mageres Fleisch oder Fisch. Fettfallen sind Fleisch, Sahne oder Mehlschwitze. Anstatt die Suppe auf die herkömmliche Art zu binden, kann man Gemüsesuppen auch einfach pürieren und erreicht so eine völlig fettfreie Bindung. Wer auf eine Cremesuppe nicht verzichten möchte, kann statt Sahne oder Creme fraîche einen fettarmen Frischkäse oder saure Sahne verwenden. Eine selbstgekochte Brühe lässt sich mit Küchenkrepp entfetten oder man schöpft das Fett von der erkalteten Suppe ab. Wer mit einer leichten Suppe als Vorspeise beginnt, kann sogar verhindern, dass sein Mahl zu üppig wird. Eine mögliche Erklärung dafür: Der hohe Wassergehalt der Suppe füllt den Magen mit wenigen Kalorien.

nudelsuppeEine gute Suppe braucht Zeit

Durch die Variation der Zutaten, erhält eine Suppe immer wieder neue Geschmacksrichtungen: feurig oder pikant, feine Brühe oder deftiger Eintopf, asiatisch oder mediterran. Die Geschmacksvielfalt ist riesig. Das Geheimnis einer Suppe liegt aber nicht in den Zutaten, sondern in der Zeit, die sie im Kochtopf verbringt.Die Zutaten müssen langsam gegart werden, so dass sie ihren Geschmack entfalten können. Dass die Suppe mit jedem Aufkochen besser wird, ist ein Irrtum, wie auch, dass eine Tütensuppe eine selbstgekochte Suppe ersetzt.

Gönnen Sie sich mal einen Bummel über den Wochenmarkt mit seiner Vielfalt aus dem Garten der Natur. Noch leckerer und gesünder werden Suppen und Eintöpfe durch die Verwendung von Kräutern, Gewürzen und Zwiebeln. Petersilie enthält besonders viel Vitamin C und wirkt hautklärend. Schnittlauch verhindert das Ansammeln von Wasser im Gewebe. Koriander schmeckt lecker in asiatischen Suppen, regt die Durchblutung an und macht die Haut straffer. Basilikum kann Stress und Schlafstörungen ausgleichen. In Zwiebeln stecken Vitamine, Mineralien und antibakterielle Stoffe, die das Immunsystem auf natürliche Art stärken können und sogar das Krebsrisiko verringern.

Gemüsesuppe – im Handumdrehen zubereitet

Pürierte Suppen oder Cremesuppen sind leckere Vorspeisen oder als kleine Hauptmahlzeit ideal geeignet. Eine der einfachsten Varianten ist die Gemüsesuppe. Dabei lassen sich so gut wie alle Gemüsesorten – allen voran Tomaten, Karotten, Lauch, Broccoli, Wirsing, Rosenkohl und Kartoffeln – verwenden. Zunächst erhitzen Sie etwas Butter in einem großen Topf, braten eine gewürfelte Zwiebel kurz an bis sie glasig wird, geben das Gemüse hinein und dünsten das Ganze unter Rühren etwa fünf Minuten an. Dann gießen Sie Brühe dazu und lassen die Suppe so lange köcheln bis die Zutaten gar sind. Danach das Ganze etwas auskühlen lassen, mit einem Pürierstab zu einer Cremesuppe pürieren und würzen. In der Regel ist die Gemüsecreme sämig genug und muss nicht mehr gebunden werden. Ein wenig Sahne oder Creme fraîche runden jedoch den Geschmack ab.

Tiefkühl-Gemüse hilft Zeit sparen

Wem das Schnippeln des Gemüses zu aufwändig ist, kann auch einmal zu Tiefkühlprodukten greifen. Gefrorene Bohnen, Erbsen, Karotten, Broccoli und Rosenkohl haben im Vergleich zu frischem Gemüse keinen nennenswerten Vitaminverlust. Auch gegen die Verwendung von Tomaten aus der Dose spricht nichts. Sie sind bereits geschält, geschmacklich einwandfrei und haben obendrein einen hohen Anteil an Lycopin. Dieser sekundäre Pflanzenstoff gehört zur Gruppe der Antioxidantien und besitzt zahlreiche gesundheitsfördernde Funktionen.

„Resteverwertung“

Mittags ein paar Nudeln oder Reis zu viel gekocht, vom Vortag noch ein paar Gemüsebeilagen und im Kühlschrank ein halber Becher Sahne – in fast jedem Haushalt bleiben Lebensmittel übrig. Statt die Speisereste in den Müll zu werfen, lassen sich daraus ganz unkompliziert leckere Suppen zaubern. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Selbst Fisch vom Vortag lässt sich in großen Würfeln geschnitten hervorragend als Einlage verwenden. Als Basissuppe können Sie hierfür eine kräftige Brühe verwenden, der Sie die gewünschten Zutaten zugeben. Danach die Suppe schnell durchpürieren und mit Gewürzen oder frischen Kräutern verfeinern.

Suppen auf Vorrat kochen

Durch Kochen auf Vorrat lässt sich ebenfalls viel Zeit sparen. Da sich so gut wie jede Suppe hervorragend einfrieren lässt, spricht nichts dagegen eine größere Menge an Portionen vorzubereiten und diese im Tiefkühlfach oder der Gefriertruhe aufzubewahren. Nach kurzem Auftauen und Erwärmen haben Sie dann an weiteren Tagen ein leckeres Suppengericht zur Hand. Streuen Sie ein paar frische Kräuter darüber, verfeinern Sie die Suppe mit ein wenig Butter oder peppen Sie sie mit gerösteten Pinienkernen, Räucherlachsstreifen oder würzigen Croutons auf. Und schon kann das genussvolle Löffeln beginnen.

kartoffelcremesuppeKartoffelsuppe hat meist wenig Kalorien

„Kartoffeln machen dick“. Dieser Ernährungsmythos hält sich hartnäckig, ist aber grundfalsch. Denn Kartoffeln machen in erster Linie satt und sind dazu noch gesund. Australische Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Kartoffel im Gegensatz zu anderen Lebensmitteln besonders lange satt hält. Bei gleicher Kalorienmenge bleibt der Magen nach einer Kartoffelmahlzeit mehr als dreimal so lange gut gefüllt wie nach dem Verzehr von Weißbrot. Zudem enthalten sie viel Kalium, Vitamine und Eiweiß. Und 100 Gramm der Knolle bringen es gerade mal auf 70 Kilokalorien.

Kartoffelsuppe vor dem Pürieren würzen

Egal welche Variante Sie zubereiten möchten: Die Kartoffelsuppe muss immer vor dem Pürieren gewürzt werden, da sie sonst schnell fade schmeckt. Die rohe Kartoffel braucht die Würze, da sie beim Garen gut einziehen kann. Für die Zubereitung einer Suppe eignen sich am besten mehlig kochende Kartoffeln. Diese haben einen hohen Stärkegehalt. Sie sind trocken und grobkörnig, beim Kochen zerfallen sie bereits im Kochtopf. Daher sind sie besonders gut für Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer, Kroketten, Klöße, Suppen und auch zum Backen in Alufolie geeignet.

huehnersuppeHausmittel Hühnersuppe

Schon unsere Urgroßmütter wussten, dass Hühnersuppe gegen Erkältung hilft. In der Tat blickt das Hausmittel auf eine Jahrhunderte alte Tradition zurück. US-amerikanische Forscher konnten laut „bild.de“ den Nachweis erbringen, dass das alte Hausmittel Hühnersuppe tatsächlich Entzündungen eindämmt und Atemwegsinfekte abmildern kann. Grund für Infekte und Atemwegserkrankungen sind oftmals Neutrophile, eine besondere Form der weißen Blutkörperchen. Ihnen wird ein entscheidender Anteil am Entstehen von Entzündungen zugeschrieben. Um diese Neutrophile einzudämmen, braucht der Körper den in der Hühnersuppe enthaltenen Einweißstoff Cystein, der entzündungshemmend und abschwellend auf die Schleimhäute wirkt.

Besonders wirksam erweist sich die Hühnersuppe, weil sie zusätzlich den Mineralstoff Zink enthält. Da dieser an die Aminosäure Histidin (ein Proteinbaustein) gebunden ist, wird das Cystein besonders gut während der Verdauung vom Körper aufgenommen und wirkt dadurch schneller. Mit anderen Worten ist Hühnersuppe also tatsächlich ein wirksames Hausmittel gegen Erkältungen, denn die Auslöser von Entzündungen und Schwellungen werden dadurch effizient bekämpft.

Ein Rezept zu „Hühnersuppe“ finden Sie hier in unserer Rezeptsammlung.

Von der Suppe zum Eintopf:

Hier gilt die gleiche Regel wie bei der Suppe. Sich Zeit nehmen, alles langsam köcheln lassen. Die niedrigste Energiestufe reicht. So bleibt alles in Form und behält seine wertvollen Bestandteile. Auch hier können Sie sich austoben mit Zutaten an Gemüse, Fleisch , Fisch, Meeresfrüchten bis hin zu Kräutern, Gewürzen usw. Es gibt kaum etwas, was sich nicht kombinieren lässt, sogar mit Resteverwertung zaubern Sie ganz pfiffige Kreationen dieser Hauptspeise.