Aufgesammelt!

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Muttertag

muttertag

Der kommende Sonntag ist ganz besonderen Frauen gewidmet: den Müttern.

Sie sind ganz besondere Menschen in unserem Leben – sie ziehen uns groß, sie schenken Liebe und Selbstvertrauen, sie stehen uns immer zur Seite, sie freuen sich mit uns und sie leiden auch mit uns, sie trösten und managen nebenbei auch noch Haushalt, Job und Freizeit. Daher ist der Muttertag DER Anlass, um sich für all das zu bedanken! – mit Zeit, mit Gedichten, Gebasteltem, Blumen und anderen Geschenken.

Doch seit wann gibt es diesen Tag eigentlich,
wer hat ihn erfunden und wer hat ihn geprägt?

Bereits die alten Griechen veranstalteten ein Fest zu Ehren der Mutter des Gottes Zeus. Diese Tradition ging mit dem Zerfall des alten Griechischen Reiches verloren, sie wurde aber von einigen Herrschern verschiedener Länder aber immer wieder aufgegriffen. Im England des 13. Jahrhunderts wurde unter Heinrich III. der „Mothering Day“ eingeführt. An diesem Tag sollten die Christen der „Mutter Kirche“ gedenken und die ganze Familie kam zusammen, um gemeinsam in die Kirche zu gehen. Anfang des 19. Jahrhunderts wollte der französische Herrscher Napoleon, der sein Machtgebiet in Europa immer mehr ausweitete, einen Tag zu Ehren der Mütter einführen. Doch das Regime Napoleon Bonapartes wurde im Jahre 1815 endgültig gestürzt, und dieses Vorhaben wurde von den Franzosen nicht mehr umgesetzt.

Der Muttertag, wie wir ihn heute feiern, nahm seinen Ursprung 1872 in Amerika. Damals forderte Julia Ward Howe, eine bekannte Vertreterin der Frauenbewegung, den amerikanischen Müttern einen Tag im Jahr zu widmen, an dem sie für all ihre Mühen geehrt würden. Die Forderung blieb zunächst unerfüllt. Als Begründerin des Muttertages gilt schließlich Anna Jarvis, die ebenfalls als US-amerikanische Frauenrechtlerin bekannt wurde. Auch sie setzte sich für die Einführung eines offiziellen Feiertags zu Ehren der Mütter ein. Im Jahr 1914 wurde der Muttertag in den USA national anerkannt.

England zog nach und ließ auch dort den „Mothering Day“, also den Muttertag, wieder aufleben. Darauf folgte 1917 die Schweiz, 1918 Norwegen, 1919 Schweden, 1922 Deutschland und 1924 schließlich Österreich. In den Ostblockländern wurde die Tradition des Muttertags, die von den USA geprägt war, abgelehnt. Erst nach der Wiedervereinigung von DDR und Westdeutschland im Jahre 1990 wurde der Muttertag auch in Ostdeutschland eingeführt.

Hier haben wir ein schönes Herzkuchen-Rezept als Idee zum Backen, Schenken, Freude machen. Tipp: In unseren Marktnotizen finden Sie noch viele weitere Geschenkideen zum Muttertag!