Weinlese und Klimawandel

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Sonne, Sonne und nochmals Sonne

Von der Sonne verwöhnt hat uns die Natur frühzeitiger als sonst eine reiche Fülle erntereifer Trauben beschert. Eingeleitet wurde diese Entwicklung durch den wärmsten April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, der schon zu einer verfrühten Blüte führte. Bereits Anfang August bagann die Traubenlese in unserem Land, wie das Deutsche Weininstitut bekanntgab. Einen früheren Erntetermin  als den diesjährigen 6. August soll es noch nie gegeben haben. Ursache dafür ist der lange warme Sommer.

 

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Rekordmarken

Bisherige Rekordmarken gab es zwar schon in den Jahren 2007, 2011 und 2014 mit einem Beginn jeweils am 8. August. 2017 startete die Weinlese in einem pfälzer Weingut am 16. August. Der immer frühere Start sei ein Indiz für den Klimawandel. Langjährige Messungen im Rheingau zeigten, dass es seit 1988 mit den mittleren Temperaturen ständig nach oben gehe. Der frühe Lesebeginn begünstige den deutschen Federweißen im Wettbewerb mit den Importen aus Italien. Federweißer wird in allen 13 Weinanbaugebieten in Deutschland hergestellt und meist im Direktvertrieb der Winzer oder auch im regionalen Handel verkauft. Anders als bei Wein handelt es sich beim Federweißen um Frischware mit besonderen Anforderungen an die Logistik, etwa mit einer ununterbrochenen Kühlkette. Die Flaschen sind nur locker mit einer luftdurchlässigen Kapsel verschlossen. Dabei hat die Gärung gerade erst eingesetzt, so dass nach dem Kauf empfohlen wird, den Federweißen noch einen Tag bei Zimmertemperatur gären zu lassen.
(Quelle: dpa)

 


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3 Sorten herrlich spritziger Traubengenuss aus unserer fränkischen  Region:

GWF Premium
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Wohl bekomm‘s! Einen genussvollen Start in die Saison wünscht Ihnen Ihr kupsch-Frischemarkt.

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