Aufgesammelt!

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Kaki – Götterfrucht

kaki götterfrucht

Diospyros kaki…

Die Kaki-Frucht stammt ursprünglich aus Japan und gehört zur Gattung der Ebenholzbäume (Diospyros „Götterfrucht“, „Götterspeise“). Der wissenschaftliche Name ist Diospyros kaki. Zuchtformen der kugeligen Kaki sind die ovale Persimone oder die tomatenartig flachere Sharonfrucht.

Kaki

Diese köstliche Frucht zählt in ihrem Herkunftsland Japan zu den beliebtesten Früchten, wobei 90 Prozent der Anbaus auf China, Japan und Korea entfallen. Die Kaki gehört in Asien seit über 2000 Jahren zu den ältesten Kulturpflanzen. Dort werden der Kaki auch heilsame Kräfte zugesprochen. So soll die Kaki bei Magenproblemen helfen und fiebersenkend wirken. Die klassische Kaki ist in essbarem Zustand sehr weich, daher nur wenige Tage lagerfährig.

Die Scharon oder Sharon

ist eine Zuchtform der Kaki aus Israel, benannt nach der fruchtbaren Scharonebene. Sie enthält keine Kerne und schmeckt auch im nicht ausgereiften Zustand milder und weniger herb, da sie deutlich weniger Tannin enthält. Auch in hartem Zustand ist sie verzehrbar. Quer aufgeschnitten zeigt die Sharon ein sternförmiges Muster aus Linien dunkleren Fruchtfleisches. Mittlerweile werden die Früchte auch in Italien, Spanien und Brasilien angebaut.

Einkauf und Lagerung

Beim Kauf der Kaki darauf achten, dass die Früchte noch relativ fest sind, aber unter sanftem Druck ein wenig nachgeben. Im Kühlschrank hält sich die Kaki noch gut zwei Wochen.

Zubereitung

Schon roh schmeckt die Kaki im reifen Zustand köstlich, entweder wie eine Kiwi auslöffeln oder die Schale problemlos mitverzehren. In der Küche schmeckt die Kaki köstlich in herzhaften und süßen Speisen, auch lecker im Obstsalat oder in einer Quarkspeise. Oder wie wär’s mit Kaki als Marmelade, Chutney oder Kompott? Auch in pikanten Gerichten macht sich die Kaki gut, beispielsweise zu Gerichten indischer Küche.

Rezeptvorschlag

Hier haben wir für Sie ein Rezept für eine köstliche Kaki-Mandel-Tarte.