Aufgesammelt!

Aufgesammelt!

Hokkaido – König der Kürbisse

Hokkaido

Schon sein Anblick stimmt freundlich, macht froh!

Er ist ein Speisekürbis, den man mit Schale genießen kann, ein Geschmackserlebnis! Handlich in der Größe, meist fast kugelrund präsentiert sich dieser mittlerweile „König der Kürbisse“ in der Genussscala. Seine Schale leuchtet orangerot, ebenso sein leckeres Fruchtfleisch. Er zeichnet sich aus durch seinen köstlich nussigen Kürbisgeschmack.

Kürbis-Karriere

Der Hokkaido kommt ursprünglich von der japanischen Insel Hokkaido und hat inzwischen bei uns eine sensationelle Karriere gemacht. Er wächst problemlos in unseren deutschen Gärten, gehört zu den beliebtesten Gemüsesorten im Früh- und Spätherbst. Mit einem Gewicht von 1-2 kg sind Hokkaido-Kürbisse deutlich kleiner als die meisten ihrer Verwandten.

Reifeprüfung

Wer die Schale von Hokkaido mitessen möchte, sollte diese erst gründlich unter fließendem, warmen Wasser waschen. Hokkaido-Kürbis bleibt sehr lange frisch. Machen Sie vor dem Kauf eine kurze Klopfprobe, indem Sie leicht auf den Kürbis klopfen. Ertönt ein hohles Geräusch, hat er den optimalen Reifezustand. Achten Sie außerdem darauf, dass die Schale vom Hokkaido prall und makellos aussieht und der Stielansatz nicht beschädigt ist.

Lagerung

Bei kühler und trockener Lagerung hält sich ein ganzer Hokkaido mit unversehrtem Stielansatz bis zu zwei Monate. Einen angeschnittenen Hokkaido können Sie mit Frischhaltefolie bedeckt gut vier Tage im Kühlschrank aufbewahren. In Würfel geschnittener roher Hokkaido lässt sich auch einfrieren.

Zubereitung

Schneiden Sie den Hokkaido am besten mit einem großen und scharfen Küchenmesser, da seine Schale ziemlich fest ist. Die Kerne im Inneren lassen sich leicht mit einem Löffel herauskratzen. Dann schneidet man den Hokkaido je nach Rezept in Spalten oder Würfel. Probieren Sie mal die simple Zubereitung: Hokkaido-Spalten im Backofen braten, nur mit etwas Olivenöl beträufelt. Jeder würzt sich seine Portion nach eigenem Geschmack, wenn überhaupt, denn das Ergebnis ist einfach ein Genuss! Besonders schnell gart Hokkaido, wenn man ihn raspelt, ideal für Suppen, Pürees, Risotto oder Kürbiskuchen. So vorbereitet, können Sie ihn auch sehr gut roh für einen Salat verwenden. Weil Hokkaido-Kürbis so gut bekömmlich ist und außerdem leicht süßlich schmeckt, eignet er sich auch perfekt für selbstgekochte Babynahrung.

Ideale Schlemmerei

Das feste, appetitlich orangerote Fruchtfleisch des Hokkaido punktet im Vergleich zu seinen Verwandten mit einer besonders hohen Nährstoffdichte, denn es enthält weniger Wasser als anderes Kürbis-Fruchtfleisch. Wie alle Kürbissorten wirkt Hokkaido anregend auf Nieren- und Blasentätigkeit und entwässert gleichzeitig auf natürliche Art. Zusammen mit seinem sehr niedrigen Fettgehalt macht ihn das zur idealen Schlemmerei für Figurbewusste. Seine leuchtend orangerote Farbe verdankt der Hokkaido dem reichlich vorhandenen Beta-Karotin, das unser Körper in Vitamin A (wichtig für gute Sehkraft, Haut und Haare) umwandeln kann. 100 g Hokkaido sollen etwa ein Drittel des Tagessolls an Beta-Karotin decken. Noch ein Grund, die Schale mitzuessen: sie enthält extra viel Beta-Karotin! Außerdem bietet Hokkaido-Kürbis noch beachtliche Mengen an Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und E sowie Folsäure, Magnesium, Eisen und Phosphor. Hier finden Sie jede Menge toller Rezeptvorschläge für die Zubereitung von Hokkaido-Schlemmereien, Ihre kupsch Redaktion wünscht viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren!

Nährwerte von Hokkaido-Kürbis pro 100 Gramm

Kalorien 26
Eiweiß 1,7 g
Fett 0,6 g
Kohlenhydrate 5,5 g
Ballaststoffe 2,6 g