Aufgesammelt!

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Fisch vom Grill – heiße Konkurrenz aus dem Meer

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Steaks, Bratwurst & Co. sind  traditionelle Lieblinge der Grillsaison. Sie erhalten zunehmend heiße Konkurrenz durch Fisch und andere Köstlichkeiten aus dem Meer. Neben dem erlesenen Geschmack bescheren uns diese Meeresfrüchte auch noch einen leichten Genuss.

Welche Fischarten eignen sich für den Grill?

Zum Grillen eignen sich vor allem frische, ganze Fische, da sie nicht so leicht auseinander fallen und sich leichter wenden lassen. Aus großen Fischen lassen sich gut Filets oder Steaks schneiden. Je fettreicher und festfleischiger der Fisch ist, umso besser lässt er sich grillen, z.B. Heringe, Makrelen, Sprotten, Schwertfisch, Forelle, Lachs, Aal, Rotbarsch, Heilbutt, Thunfisch, Wolfsbarsch. Sardinen, Doraden, Brassen, Rotbarben usw. Kleinere Fischstücke, Garnelen oder Krabben am Spieß, kombiniert mit Gemüse oder Obst, sind nicht nur bei Kindern angesagt. Auch Tintenfisch ist eine Leckerei vom Grill.

Was ist beim Grillen hierbei zu beachten?

Der Rost muss in einem größeren Abstand über der Glut hängen als bei Würstchen oder Steak. Praktische Hilfsmittel sind spezielle Grillkörbe oder Fischzangen, in welche die Fische je nach Dicke eingespannt werden. So lassen sie sich besonders leicht wenden und fallen nicht auseinander. Auch mit einer köstlichen Hülle aus Bauchspeck, Spinat oder Weinblättern können Sie dem Fisch Halt geben. In eine geölte Alufolie einwickeln, ist auch eine bewährte Methode, wenn man den Fisch zusätzlich mit Füllungen und Beigaben von Gemüse grillen möchte, die sonst austropfen oder in die Glut fallen würden.

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Und wie bereite ich am besten den Fisch vor?

Gewürze und Kräuter können Grillfische zusätzlich veredeln. Damit sich ihre Aromen besser über das Fischfleisch verteilen, schneidet man ganze Fische vor dem Marinieren auf beiden Seiten drei-bis viermal tief ein.

Zum Einlegen eignen sich am besten flüssige Marinaden auf Basis von Öl, Essig, Wein oder Sojasauce. Je nach Geschmack können Petersilie, Dill, Estragon, Oregano, Minze, Basilikum, Fenchel, Chili, Ingwer, Senf, Zitrone, Limette, Knoblauch oder Frühlingszwiebeln zugesetzt werden. Während der Marinierzeit von 2 – 3 Stunden sollte das Grillgut mehrmals gewendet werden. Vor dem Grillen trockentupfen. Wer keine Zeit zum Marinieren hat, spickt die Einschnitte mit Kräutern, Zitronen- oder Limettenspalten. Die Einschnitte können genauso gut mit gewürzter Butter gefüllt werden. In diesem Fall muss der Fisch allerdings in Alufolie garen, damit die schmelzende Butter nicht in die Glut tropft.

Wie lange wird Fisch gegrillt?

Die Grillzeit ist weitaus kürzer als bei Fleisch. Um zu testen, ob der Fisch gar ist, sticht man hinein und schiebt das Fleisch vorsichtig auseinander. Ist es innen schön weiß und nicht mehr durchscheinend, kann angerichtet werden. Die Grillzeit hängt von der Dicke des Fisches bzw. des Filets ab. Ca. 1 cm dicke Stücke sind in 6-8 Minuten gar, ca. 2 cm dicke Stücke brauchen 8 – 10 Minuten, ganze, ca. 2,5 cm dicke Fische sollten 10 Minuten auf dem Rost liegen, sind sie ca. 4 cm dick 10-15 Minuten, 5-6 cm dicke 15-20 Minuten. Große Garnelen brauchen mit Schale 5-6, ohne Schale 3-4 Minuten.

Rezept-Tipps

Dorado vom Grill schmeckt einfach köstlich oder auch gegrillte Regenbogenforelle! Lust auf Spieße? dann probieren Sie dieses Rezept für Fisch-Garnelen Spieße vom Grill aus, Ihre kupsch-Redaktion wünscht viel Spaß beim Grillen und guten Appetit!