Kohlrabi – tolle Knolle !

Herkunft

Die Herkunft des Kohlrabis ist nicht genau bekannt. Zeichnungen in Kräuterbüchern weisen auf ihn in Europa ab dem 16. Jahrhundert hin. Deutschland ist heute gleichzeitig der größte Erzeuger und Verbraucher Europas. Auch im weiteren europäischen Raum wird Kohlrabi angebaut. Da der Kohlrabi als typisch deutsches Gemüse gilt, wurde sein deutscher Name sogar in andere Sprachen übernommen, wie etwa ins Englische, Japanische und Russische.

Lagerung

Kohlrabi sollte – wie fast jedes Gemüse – so frisch wie möglich verwendet werden. Eine Lagerung im Kühlschrank ist etwa bis zu eine Woche möglich, wenn vorher die Blätter entfernt werden. Einwickeln in ein feuchtes Tuch verlängert die Haltbarkeit. Um den Kohlrabi einzufrieren, sollten Sie ihn waschen und schälen und die zerkleinerte Knolle etwa drei Minuten blanchieren.

Tipps zur Zubereitung

Beim Kauf sind die Blätter ein wichtiger Frischeindikator. Vor der Zubereitung wird die Knolle gewaschen. Den Wurzelansatz großzügig, die Blattstiele sparsam entfernen. Danach gut schälen, holzige Stellen ausschneiden. Je nach Bedarf die Knolle in Scheiben, Streifen oder Stifte schneiden.
Kohlrabi wird entweder als Rohkost verzehrt oder als Gemüsebeilage gegart. Für letzteres dämpft man ihn im geschlossenen Topf oder dünstet ihn mit wenig Wasser –  als Beilage, Püree, in Eintöpfen und Suppen, für Füllungen und Aufläufe. Junge Blätter können wie anderes Blattgemüse verwendet werden. Auch zum Überbacken oder zum Befüllen eignet sich das Gemüse. Besonders gut schmeckt glasierter Kohlrabi mit Butter. Sogar Kinder mögen ihn wegen seines milden Geschmacks und seines zarten Fleisches.
Kräuter und Gewürze wie Basilikum, Liebstöckel, Pfeffer und Muskatnuss passen besonders gut zu Kohlrabi.

Reich an Mineralstoffen und Vitaminen

Im Kohlrabi sind unter anderem Magnesium, Kalium, Selen und Kalzium enthalten. Folsäure, B-Vitamine und viel Vitamin C kommen ebenfalls in der Knolle vor, und das bei einem geringen Kaloriengehalt. Die Herzblätter des Kohlrabis enthalten übrigens noch mehr Vitamin- und Mineralstoffkonzentrationen als die Knolle selbst. Sie können beim Kochen mitverwendet werden. Seinen typischen, leicht süßlichen Geschmack erhält der Kohlrabi durch Senfölglykoside – ätherische Öle.

Hier haben wir für Sie ein pfiffiges Kohlrabi-Rezept.

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