Feldsalat – lat. Valerianella

feldsalat

Feldsalat auch regional mit ganz bezaubernden Namen wie Ackersalat, Mäuseöhrchensalat oder Mausohrsalat, Nüsschen, Nüsslisalat oder Nüssler, Rapunzel, Rawunze und Rawinzchen, Schafsmäuler bzw. Schoofsmeiala, Hasenöhrchen, Döchderle, Sonnenwirbel bzw. Sunnewirbeli, Sonnewirbele, Ritscherli, Vogelsalat, Vogerlsalat, Wingertsalat.

Feldsalat war schon lange als Wildpflanze verbreitet, bevor er Anfang des 20. Jahrhunderts kultiviert wurde. Seine kleinen, runden, tiefgrünen Blätter sind in den Wiesen und auf den Stoppelfeldern ganz Europas zu sehen.  Er ist relativ anspruchslos und kommt mit jedem Boden gut aus. Von mildem, erfrischenden Geschmack ist er eine angenehme Bereicherung für jeden Salat. Ernten sollte man ihn vor der Blüte, wenn die Pflanze noch klein und zart ist, und zwar entweder das ganze Pflänzchen oder nur die äußeren Blätter. Letzteres gestattet ihm, sich zu regenerieren und nachzuwachsen. Er lässt sich auch problemlos im eigenen Garten anpflanzen, kann praktisch die ganze Gartensaison über gezogen werden.

Kälte & Aroma

Feldsalat ist eine zähe, kleine, ausgesprochen frostharte Pflanze und deshalb für Winter- und Frühlingssalate ideal. Kälte verstärkt sein Aroma. Deshalb schmecken seine zart aromatischen Blätter von Oktober bis Januar besonders gut. Feldsalat ist aber von September bis Mai erhältlich. Beim Feldsalat darauf achten, dass die Blattrosetten knackige Stiele haben und die Blätter nicht beschädigt, schlaff oder welk sind.

Nährstoffreichster Blattsalat

Feldsalat hat von allen Salatsorten den höchsten Gehalt an Vitaminen. In den Wintermonaten versorgt er uns mit viel Vitamin C. Feldsalat enthält sehr viel Beta-Karotin, das unser Körper zu Vitamin A umwandeln kann. Außerdem ist er reich an Mineralstoffen, wie Kalium, Phosphor und Eisen. Der Salat gehört daher möglichst oft auf den Tisch. Eins sollte man immer bedenken: Je kürzer der Transportweg des Salates, desto mehr Vitamine bleiben erhalten.

Zubereitung

Feldsalat stets frisch zubereitet servieren. Das Dressing erst kurz vor dem Verzehr zum Feldsalat geben. Langes Herumstehen und intensives Schwenken in Salatsaucen mag er überhaupt nicht. Seine zarten Blätter fallen sonst schnell in sich zusammen und werden welk – auf Kosten seines köstlichen Geschmacks. Die schönen Blattrosetten des Feldsalates können unzerteilt serviert werden, die feinen Wurzeln gegebenenfalls entfernen. Der leicht nussige Geschmack vom Feldsalat passt gut zu Speck, Räucherfisch, Gebratenem, Nüssen, ebenso zu Äpfeln und Birnen. Auch in Kombination mit anderen Salaten schmeckt er einfach lecker. Ein Vorschlag: Feldsalat mit geschnittenem Chicoree, zerkleinerten Champignons und Walnusskernen mischen, mit einem Dressing aus Zitronensaft, Salz, Pfeffer aus der Mühle, etwas mittelscharfem Senf und Öl, auf Chicoreeschiffchen (Blättern) servieren.

In unserer Rezeptsammlung finden Sie eine Zubereitung für einen festlichen Feldsalat.

Lagerung & Haltbarkeit

Feldsalat zum Aufbewahren in feuchtes Küchenpapier wickeln und in eine Plastiktüte legen. So hält sich der Feldsalat bis zu fünf Tage im Gemüsefach des Kühlschranks.

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