Aufgemerkt!

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Am 14. Februar ist Valentinstag !

Der Valentinstag gilt in vielen Ländern weltweit, wie auch bei uns, als Tag der Liebenden und Freundschaften.

Mythos & Inspiration

Mythen ranken sich um die Entstehung des Valentinstages am 14. Februar, der In England schon seit dem Mittelalter gefeiert wird. Vermutlich geht er auf christliche Märtyrer wie Valentin von Terni oder Valentin von Viterbo zurück. Valentin von Terni ist ein Heiliger der römisch-katholischen Kirche, der auch als Schutzpatron der Liebenden verehrt wird. Valentin gilt unter anderem als Patron der Reisenden, der Imker, der Jugend und hat vor allem als Garant der Geburt und der Heirat in der Mythologie seinen Platz. Hier vermischt sich antiker Mythos mit frühmittelalterlicher Legende. Die Sage vom Mönch Valentin, der über die Klostermauer hinweg vorbeikommenden Liebenden Blumen reichte, inspiriert bis heute die Gedankenwelt. So ist bis heute der Valentinstag ein Fest der Liebenden und Freundschaft geblieben. Von der Geschichte zur Legende, von der Legende zum Mythos wirkt unvermindert der Zauber dieses Festtages.

Sprache der Blumen

Am Valentinstag werden gerne Konfekt oder kleine Grußkarten geschenkt, am häufigsten aber Blumen. Meistens sind es die Männer, die Blumen für ihre Angebetete besorgen, denn Blumen stehen am Valentinstag einfach für eine ganz besondere Bekundung von Zuneigung. Die Auswahl der Blumen hat als Valentinstaggeschenk im Brauchtum eine traditionelle Bedeutung. So lassen sich in der Übermittlung der Botschaft Akzente setzen. Blumen können ganz bestimmte Bedeutungen zugeordnet werden. Ursprünglich kommt die Sprache der Blüten aus dem Orient und gelangte erst Anfang des 18. Jahrhunderts nach Europa. Maler, Komponisten und Dichter schufen Werke aus der Symbolik der Blumen, um ihre Botschaften gekonnt zu verschlüsseln. Ein Blumenstilleben aus dem 17. Jahrhundert einmal unter dem Aspekt der Blumensymbolik zu betrachten, könnte also hochineressant sein.

Geschenkideen & Co.

Als Symbol der Liebe wird am liebsten die rote Rose verschenkt, die mit Abstand der Klassiker unter den Geschenkideen ist – einzeln als kleine Zugabe oder in opulente Sträuße gebunden. Aber auch Pralinen, anderes Naschwerk und sogar Schmuckgeschenke sind angesagt, auch ein Wochenende, Kurzurlaub oder Wellness-Tag für ein paar romantische Stunden zu zweit. Ob Blumen, Gedichte und Liebesbeweise – am 14. Februar gehört alles dazu. Am Valentinstag ist einfach jedes Geschenk willkommen, das Freude macht. Zahlreiche Pralinenhersteller übertreffen sich zum Valentinstag geradezu mit Sondereditionen. Wer es süß und dennoch etwas persönlicher mag, bestellt bei seinem Bäcker die Lieblingstorte der Liebsten mit persönlicher Liebesbekundung aus Schokolade, Zuckerglasur, vielleicht auch mit kandierten Rosenblättern? Oder er glänzt mit einer Kreation aus dem eigenen Backofen.
Immer bedeutender unter den alten Traditionen für besonders romantische Menschen ist das selbst verfasste Gedicht. Auch wer sich nicht als Poet berufen fühlt, findet in Büchern und via Internet zahlreiche Anregungen. Als Begründer der Tradition der Valentinskarten soll der Herzog von Orleans gelten. Dieser schickte seiner Gattin immer wieder Liebesbekundungen aus dem Londoner Tower, wo er im Jahre 1415 inhaftiert war. Heute variieren die Bräuche und Geschenke am Valentinstag in unterschiedlichen Ländern. In England verschickt man die so genannten Valentins Greetings, wobei es sich um anonyme Liebesbriefe oder -gedichte handelt. In Japan beschenken alle Frauen ihre Männer, Chefs oder Kollegen zum Valentinstag. Die Männer revanchieren sich entsprechend Mitte März zum so genannten White Day. In Italien kürt man Schlagersänger zum so genannten „Valentino d´Ora“.
Die Geschenkideen zum Heiligen Valentin sind mehr als vielseitig, und jedes Jahr bringt neue Inspirationen.

Valentinstag & Fasching

Mit dem Valentinstag beginnt auch die eigentliche Faschingszeit. Im Mittelalter wurden an diesem Tag große Gastmähler abgehalten. Festmahlzeiten von Gilden, Zünften und Bruderschaften fanden statt. Karnevalsgesellschaften eröffneten Bälle, Künstler-, Gaukler- und Maskenfeste verliehen der Zeit des Karnevals ihren besonderen Reiz.
2018 ergibt sich jedoch eine skurille Situation. Der Valentinstag, der Tag der Liebenden fällt 2018 auf den Aschermittwoch. Das liest sich im ersten Moment wie ein verfrühter Aprilscherz. Zurückzuführen ist diese kalendarische Besonderheit darauf, dass hier unterschiedliche Kalendersysteme aufeinandertreffen, die zu einer solchen kuriosen Überschneidung führen. Der Valentinstag soll von Papst Gelasius I. am 14. Februar im Jahr 469 eingeführt worden sein. Der Aschermittwoch richtet sich nach dem Datum von Ostern, immer am 46. Tag vor dem Ostersonntag. Das Besondere an diesem Tag ist der Beginn der großen 40-tägigen Fastenzeit im Christentum, die bis Ostern andauert. Mit Einbeziehung von Karfreitag und Karsamstag und ausgenommen der Sonntage ergeben sich genau 40 Fastentage vor Ostern, dem höchsten christlichen Fest, dem Gedächtnis an die Auferstehung Christi. Der Ostersonntag wiederum fällt seit dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 auf den Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Den Vollmond deutet der hl. Ambrosius von Mailand (339-397) als ein Symbol für die Fülle der göttlichen Liebe.

Schokoherz vs. Aschenkreuz?

Eines schließt das andere nicht aus, schaut man auf die Symbole, die eine Ansage für Hinwendung auf zeitlose Werte sind, wie Liebe, Zuwendung, Besinnung… Nutzen Sie einfach dieses seltene Ereignis zum gewinnen neuer Erkenntnisse,

Ihr kupsch-Team